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Was Trallala ausmacht

Acht Säulen tragen unser Konzept. Zusammen ergeben sie eine Kita, in der täglich gesungen, gelacht, gekocht und etwas gelernt wird — mit klaren Ritualen und echter Zuwendung.

1. Deutsche Sprache als Fundament

Bei uns wird durchgängig Deutsch gesprochen — nach dem Immersionsprinzip, das bilinguale Kitas seit Jahren erfolgreich nutzen, nur konsequent einsprachig. Jeden Tag gibt es Vorlesezeit mit Märchen und klassischer Kinderliteratur, und zweimal im Jahr dokumentieren wir den Sprachstand jedes Kindes für die Eltern. Ab vier Jahren kommt spielerisches Englisch dazu.

Beispiel aus dem Alltag: Nach dem Mittagessen liest eine Fachkraft den Großen „Der süße Brei“ vor — und morgen erzählen zwei Kinder die Geschichte im Morgenkreis nach.

2. Musik und Gemeinschaft — der Stuhlkreis

Das Herzstück jedes Tages: der Stuhlkreis mit Gitarre und Gesang. Deutsches Kinderliedgut, Jahreszeitenlieder, Bewegungslieder. Rhythmus und Melodie sind die stärksten Treiber für Wortschatz und Sprachgefühl im Kita-Alter — und gemeinsames Singen macht aus einer Gruppe eine Gemeinschaft. Mindestens eine Fachkraft mit Instrument gehört bei uns zum Team.

Beispiel: Im November üben alle „Ich geh mit meiner Laterne“ — bis zum Martinszug kann es jedes Kind auswendig.

3. Struktur und Rituale

Kinder wissen bei uns jederzeit, was als Nächstes kommt. Der Morgenkreis findet zur gleichen Zeit am gleichen Ort statt: Begrüßungslied, Wochentag, Jahreszeit, Wetter, Tagesplan. An der Tür hängt die Begrüßungstafel — jedes Kind wählt morgens per Symbol seine Begrüßung: Handschlag, High Five, Winken oder Umarmung. So beginnt jeder Tag mit einem bewussten, persönlichen Moment zwischen Kind und Fachkraft.

Und es gilt: Aufgeräumt wird, bevor Neues beginnt — verlässlich, jeden Tag.

4. Leistung, Selbständigkeit, Durchhaltevermögen

„Hilf mir, es selbst zu tun“ — nach diesem Montessori-Grundsatz bekommen Kinder bei uns echte Aufgaben mit echter Verantwortung: den Tisch decken, die Pflanzen gießen, als Große eine Patenschaft für die Kleinen übernehmen. Angefangenes wird zu Ende gebracht. Statt inflationärem Lob gibt es etwas Besseres: den Stolz, etwas wirklich selbst zu können. Im letzten Kita-Jahr bereitet eine strukturierte Vorschulgruppe auf die Schule vor — Stifthaltung, Konzentration, Mengenverständnis, erste Buchstaben.

Beispiel: Bei uns deckt jedes Kind einmal pro Woche den Mittagstisch — und ist sichtbar stolz darauf.

5. Angeleitete Pädagogik statt reiner Beaufsichtigung

Unsere Fachkräfte begleiten nicht nur — sie leiten täglich aktiv an und bringen Kindern etwas bei: Basteln mit Ziel, Werken, Musik, Experimente, Vorschularbeit. Gezielte Anleitung fördert Feinmotorik, Konzentration und Schulfähigkeit. Für unser Team heißt das: Wer Pädagogin oder Pädagoge geworden ist, um Kindern etwas beizubringen, kann das bei uns jeden Tag tun.

6. Robustheit und Natur

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung: Wir gehen jeden Tag raus. Kinder dürfen bei uns klettern, werken und unter Aufsicht mit echtem Werkzeug arbeiten — Risikokompetenz statt Überbehütung. Konflikte regeln die Kinder zunächst selbst; die Fachkräfte greifen ein, wenn es nötig ist, nicht bei jedem Anlass. Vorbild sind die skandinavischen Naturkindergärten.

Beispiel: Auch im Novemberregen geht es in Matschhose und Gummistiefeln in den Garten — gerade dann.

7. Kultur und Jahreskreis

St. Martin, Nikolaus, Advent, Ostern, Erntedank, Sommerfest: Der Jahreskreis gibt unserem Kita-Jahr Rhythmus und den Kindern Vorfreude. Deutsches Liedgut, Märchen und regionale Traditionen sind bei uns selbstverständlicher Alltag. Dazu gehört auch das Kita-Shirt mit Logo — Zugehörigkeit ohne Markenwettbewerb, und praktisch für Eltern ist es obendrein.

8. Frischküche — täglich frisch gekocht

Eine eigene Küche mit fest angestellter Köchin, kein Catering und keine Fertigprodukte: Bei uns wird jeden Tag wirklich gekocht — geschält, geschnippelt, gerührt, orientiert an den DGE-Qualitätsstandards für Kita-Verpflegung. Auf den Tisch kommt klassische deutsche Küche, saisonal und regional, passend zum Jahreskreis: von der Kartoffelsuppe über den Schweinebraten mit Rotkohl bis zum Milchreis mit Apfelkompott. Das gemeinsame Mittagessen mit Tischritualen ist Teil der Erziehung — die Kinder decken und räumen ab. Bei Allergien und Unverträglichkeiten finden wir gemeinsam mit den Eltern eine Lösung.

Noch ist bei uns nur das Konzept fertig gekocht — aber die Speisekarte wird sich sehen lassen.

Geplant: der Trallala-Express

Als Zusatzservice planen wir einen Hol- und Bringdienst mit eigenem Kleinbus: morgens zu Hause abgeholt, nachmittags zurückgebracht, mit Begleitperson und Kindersitzen. Details geben wir vor der Eröffnung bekannt.